Kontakt

Wenn Du unsere Kandidaten unterstützen willst, nimm Kontakt mit dem Vorstand des grünen Kreisverbandes Meißen auf!

Am besten per E-Mail an info(at)gruene-meissen.de oder mit dem Kontakformular

Wahlprogramm

Direktkandidat zur Bundestagswahl

Wahlkreis 156 - Meißen
Thoralf Koß
Gymnasiallehrer, parteilos

www.wahlrecht.de

Informationen und News zu Wahlen: Wahlsysteme, Wahlrecht, Ergebnisse und Umfragen unter www.wahlrecht.de

  

Direktkandidaten zur Landtagswahl

Wahlkreis 37 - Riesa-Großenhain 1
Thoralf Koß
Gymnasiallehrer, parteilos

Wahlkreis 38 - Riesa-Großenhain 2
Volker Herold
Sozialarbeiter 

Wahlkreis 39 - Meißen 1
Andreas Vorrath
46, Restaurator

Wahlkreis 40 - Meißen 2
Innocent Töpper
18 Jahre, Schüler, Coswig
www.innocent-toepper.de

Auf den Inhalt kommt es an

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen haben im Januar 2009 auf ihrem Landesparteitag in Dresden das Programm für die Landtagswahl am 30. August verabschiedet. Darin setzen die Grünen insbesondere auf die Themen Klimaschutz und Ökologie, Bildung und soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie. Hier ein Überblick über die wichtigsten Punkte.

KLIMASCHUTZ und ENERGIEWENDE: Für die Grünen steht der Schutz des Klimas im Vordergrund. Die derzeitige CDU/SPD- Koalition tue zu wenig dafür. Die Grünen wollen, dass Sachsen bei der CO2-Reduzierung eine Vorreiterrolle übernimmt. Langfristig soll durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz von Erneuerbaren Energien eine CO2-Reduzierung von 80% erreicht werden. Zum Ausstieg aus der Braunkohle gebe es keine Alternative. Es sollen keine neuen Tagebaue mehr genehmigt werden. Die GRÜNEN wollen einen Energiemix aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie. Eine hundertprozentige Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien ist in naher Zukunft möglich. Die Partei verweist auf eine Studie ihrer Fraktion, die für Sachsen bis ins Jahr 2020 eine Stromversorgung mit 82% Erneuerbaren Energien für möglich hält. Konsequenter Klimaschutz biete für Sachsen aber auch schon jetzt deutlich mehr Arbeitsplätze als die Braunkohle und damit große wirtschaftliche Zukunftschancen.

UMWELTSCHUTZ: Die GRÜNEN streben den Schutz bzw. die Wiederherstellung der Vielfältigkeit der Natur nicht nur um der Natur selbst willen an, sondern sehen darin auch den besten Schutz des Menschen vor Hochwasser und Dürre sowie zum Erhalt von sauberem Wasser, Luft und gesunden Lebensmitteln.

Darum soll die weitere Versigelung des Bodens gestoppt und Biotopverbünde hergestellt werden. Für den Hochwasserschutz sollen Flüsse mehr Raum bekommen und Bauverbote in Überschwemmungsgebieten konsequent durchgesetzt werden. Einen Ausbau der Elbe sowie die in Tschechien geplanten Staustufen lehnen die GRÜNEN ab. Der Umbau bisheriger Monokulturen zu einem naturnahen Wald ist am besten für den Klimaschutz und sichert dauerhafte Einkünfte für die Waldbesitzer.

Die Partei spricht sich gegen nicht artgerechte Haltung von Tieren, etwa von Legehennen, aus und will Tierversuche deutlich reduzieren.

In der Abfallentsorgung sprechen sich die GRÜNEN für eine mechanisch-biologische Behandlung sowie die Vergasung des heizwertreichen Anteils aus. Die massenhafte Müllimporte nach Sachsen werden abgelehnt.

In der Wirtschaftspolitik setzt die Partei auf den Mittelstand, die Handwerker und eine Subventionspraxis, die an ökologischen Zielen ausgerichtet ist. Handwerker und Mittelstand sollen von der Energiewende profitieren. Statt Öl und Gas zu importieren, soll das Geld regional für Energiesparmaßnahmen ausgegeben werden.

Schwerpunkt im Verkehrsteil ist der Öffentliche Verkehr. Mit konsequenter Vertaktung, Verknotung sowie Anschlussoptimierung aller

Verkehrsträger wollen die Grünen Umsteigezeiten und damit die Reisezeiten deutlich verkürzen.

In der Bildungspolitik sieht die Partei den Schlüssel, langfristig für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu sorgen. Sie spricht sich dafür aus, dass Bildung kostenfrei zu sein habe. Vom Kindergarten bis zur Hochschule müsse allen der Zugang offen stehen. In der Schulpolitik setzten Bündnis 90/Die Grünen auf eine zehnjährigen gemeinsame Schulzeit, kleinere Klassen und besser augebildete Lehrer.

Erstmals haben die Grünen einen eigenen Programmteil Kultur und Medien vorgelegt. Das Bekenntnis zum öffentlichen Rundfunk und Fernsehen wird verbunden mit der Aufforderung Qualität und Sparsamkeit miteinander zu verbinden. Unter anderem fordern die Grünen eine Zusammenlegung der Landesämter für Denkmalpflege und Archäologie sowie den Breitbandzugang zum Internet für alle Regionen.

Im Sozialteil des Programms nehmen die Kinderrechte und das Leben mit Kindern breiten Raum ein. So wollen die Grünen, dass die Kinderrechte in die Verfassung aufgenommen werden. Grüne fordern eine eigene Bedarfsberechnung für Kinder bei Hartz IV.

Geht es nach den Grünen soll die gesetzliche Rentenversicherung die zentrale Säule der Alterseinkommen sein und bleiben. Die Partei fordert, die Renten in Ost und West anzugleichen will ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West ein.