Die GRÜNEN als Dagegenpartei - mit gutem Grund
Freitag, 15. April 2011
Gern wird von CDU-Seiten darauf verwiesen, dass wir „GRÜNE gegen alles sind“. Dies ist platte Wahlkampfpolemik. Abgesehen davon stimmt es natürlich, dass wir GRÜNE auch in Nossen gegen verschiedene Dinge sind, die wir nicht in Ordnung finden. Dies ist eine kleine Liste der Dinge, gegen die wir auftreten.
- Gegen den vom Bürgermeister und Teilen der Verwaltung 2009 favorisierten Ausstieg aus dem Projekt Sachsenhof, das bei einer Bürgerbefragung 2008 eine klare Mehrheit erhalten hatte
- Gegen die Verweigerungshaltung der Verwaltung und des Stadtrats gegenüber der großflächigen Verpachtung von Dachflächen auf kommunalen Gebäuden für Photovoltaikbetreiber
- Gegen die Abbestellung der Bahnverbindung nach Meißen (wir haben dazu über 12.000 Unterschriften gesammelt und Protestfahrten und Resolutionen organisiert)
- Gegen die Abbestellung der Bahnverbindung nach Döbeln (eine Protestresolution wurde vom grünen Stadtrat eingebracht)
- Gegen Gigantomanie am Zellwald und gegen die Aufgabe von Windkraftstandorten zugunsten des von der Stadt geplanten großen Gewerbegebietes Augustusberg-West
- Gegen weitere Landschaftszersiedlung durch neue Wohn- und Gewerbegebiete für die kein Bedarf besteht
- Gegen die Nutzung von Atomstrom bei kommunalen Einrichtungen (eine entsprechende Initiative wurde zur Stadtratssitzung am 14.4.2011 eingebracht)
- Gegen einen überdimensionierten Bau von Forststraßen im Naherholungsgebiet Muldental und in bergbauarchäologisch interessantem Gebiet
- Gegen die Erhöhung der Kindergartenbeiträge. Als einziger Abgeordneter stimmte ich bei den bereits zweimaligen Erhöhungen in dieser Legislaturperiode dagegen und habe eine alternative Finanzierung durch die Verpachtung von Dachflächen an PV-Betreiber vorgeschlagen
- Gegen die einseitig ausufernde und bei unbequemen Redebeiträgen des grünen Abgeordneten stark verkürzte oder ganz unterlassene Berichterstattung im Nossner Amtsblatt






