Thema Weinbergstraße: Ist der Stadt Radebeul die Meinung der BürgerInnen egal?

Donnerstag, 24. November 2011

Die Partizipation der BürgerInnen sowie Transparenz, Fairness und Offenheit betrachtet ich als Bringschuld der Stadtverwaltung und des Stadtrates. Unterschiedlichste Formen der Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten, Planungsverfahren, Besitzverkäufen … sollte man stärker fördern und einbeziehen. Das Zusammentragen vielfaltiger Ideen, Möglichkeiten und Perspektiven wird nur bei einer breiten Beteiligung aller, die an einer Entscheidung teilhaben wollen ermöglicht. Diese Art der Entscheidungsfindung ist für das Finden der besten Lösungen grundsätzlich wünschenswert. Die Umsetzung guter Ideen muss nicht immer teurer sein. Schlecht begründete Entscheidungsfindungen hinter verschlossenen Türen hingegen begünstigen die Vorteilnahme Einzelner und führen zur Frustration der BürgerInnen.

Aus diesen Gründen unterstützte Ich die Bemühungen der Bürgerinitiative „Erhalt der historischen Weinbaulandschaft Radebeuls und des Denkmals Weinbergstraße 48“, Transparenz der Nutzungsbestimmungen und der Vergabe des Weingutes Weinbergstraße 48 anzustreben.

Wer die Arbeit der Bürgerinitiative „Erhalt der historischen Weinbaulandschaft Radebeuls und des Denkmals Weinbergstraße 48“unterstützen oder weitere Informationen erhalten möchte, kann sich unter der E-Mailadresse radebeul(at)gruene-meissen.de melden.

Martin Oehmichen
Sprecher Ortsverband Radebeul