GRÜNE: Politisch erkämpfte Verlängerung der Ausschreibung der Strecke Leipzig – Döbeln bis Döbeln-Zentrum eröffnet Spielräume für Anbindung bis Roßwein

Meier: Vollständiges Abhängen der Region lässt sich noch verhindern! Lange Wendepause in Döbeln-Zentrum nutzen, um bis Roßwein zu verlängern

Dresden. Katja Meier, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zur geänderten Ausschreibung der Strecke Leipzig – Döbeln durch den Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (VMS) und Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL):

 

"Die für die Döbelner Bürgerinnen und Bürger sinnvolle Verlängerung der Anbindung von Leipzig über den Döbelner Hauptbahnhof hinaus bis zum Haltepunkt Döbeln-Zentrum eröffnet neue Perspektiven für das ab 13. Dezember vom Eisenbahnverkehr abgeschnittene Roßwein."

 

"Statt der ab Juni 2016 am Haltepunkt Döbeln-Zentrum vorgesehenen langen Wendepause sollten die Züge bis Roßwein weiterfahren. Auch die Rückfahrt nach Leipzig kann dann direkt in Roßwein beginnen. Dieser Vorschlag ist zeitlich und technisch möglich, führt zu keinen Zeitverzögerungen bei den geplanten Umläufen und ist politisch absolut wünschenswert."

 

"Die Nachfrage auf der Strecke Döbeln–Roßwein rechtfertigt eine solche Verlängerung. Dieser Teilabschnitt der durch die Verkehrsverbünde VVO und VMS ab 13. Dezember abbestellten Strecke Meißen-Nossen-Döbeln war der nachfragestärkste Abschnitt der RB 110."

 

"Durch die geplante Verdichtung auf einen einstündigen Takt von Leipzig nach Döbeln–Zentrum lassen sich bei einer Verlängerung nach Roßwein zusätzliche Fahrgastpotenziale erschließen."

 

"Ich appelliere v.a. an den VMS die mehr als 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner von Roßwein weiterhin an das Eisenbahnnetz anzubinden. Die politisch erkämpfte Verlängerung der Strecke über Döbeln Hauptbahnhof hinaus bis nach Döbeln-Zentrum kann der erste Schritt sein. Jetzt gilt es, die Chance beim Schopf zu packen und bis Roßwein zu verlängern."