GRÜNE unterstützen Kulturfest in Meißen und besuchen Erstaufnahmeeinrichtung

Am Mittwoch den 22.07.2015 nimmt Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen zusammen mit der Landtagsabgeordneten Eva Jähnigen, dem GRÜNEN Kreisvorstand Thoralf Möhlis und dem Kreistagsabgeordneten Martin Oehmichen am Kulturfest „Buntes Meißen“ teil.

Landesvorsitzender Kasek: „Meißen darf nicht zum Hinterland für Rassismus werden.“

Dresden/Meißen. Am Mittwoch den 22.07.2015 nimmt Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen zusammen mit der Landtagsabgeordneten Eva Jähnigen, dem GRÜNEN Kreisvorstand Thoralf Möhlis und dem Kreistagsabgeordneten Martin Oehmichen am Kulturfest „Buntes Meißen“ teil. Ab 18.00 Uhr werden sie auf dem Heinrichsplatz sein.

Im Anschluss an das Kulturfest werden Jürgen Kasek und Eva Jähnigen gegen 19.00 Uhr die Erstaufnahmeeinrichtung in der Fachhochschule Meißen und die dortigen Zelte der Asylbewerberinnen und  Asylbewerber besuchen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen.

Hierzu erklärt Jürgen Kasek: “In den letzten Wochen hat sich die Situation in Meißen durch die ausländerfeindliche Hetze der "Initiative Heimatschutz" zugespitzt. Nicht erst seit dem Brandanschlag werden in Meißen Menschen, die sich gegen rechte Initiativen und ihr Gedankengut engagieren, eingeschüchtert und zum Teil bedroht. Der zuständige Landrat Arndt Steinbach (CDU) mag dennoch kein Problem mit Nazis erkennen.“

„Deshalb ist es notwendig, die weltoffene Zivilgesellschaft in Meißen zu unterstützen und den teils latenten, teils offenen Rassismus, der von der 'Initiative Heimatschutz' bis hin zu einigen Mitgliedern der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag wie Sebastian Fischer vertreten wird, zurückzuweisen“, so Jürgen Kasek.

„Meißen darf nicht zum Hinterland für Rassismus werden. Gerade weil nach der 'Initiative Heimatschutz' schon die nächste rechtsextreme Veranstaltung mit der neonazistischen Band Aestus und dem örtlichen PEGIDA-Ableger angekündigt wurde, werden wir mit dem Bündnis "Meißen ist bunt" ein Zeichen für Weltoffenheit und die kulturelle Vielfalt in der Stadt setzen.“

„Nur von deutlichen Worten in einer Regierungserklärung des Ministerpräsidenten wird der Rassismus in Sachsen nicht verschwinden. Den Worten müssen auch Taten folgen“, so Kasek abschließend.